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Psychische Belastungsfaktoren gehören inzwischen zu den Hauptproblemfeldern der Arbeitswelt. Betrachtet man allein die betrieblichen Fehlzeiten, so zeigt sich, dass etwa 5-10% des Bruttosozialproduktes aufgrund von Erkrankungen durch Arbeitsstress verloren gehen. Dabei stehen nicht nur die direkt betroffenen Personen im Fokus, vielmehr ist auch das nahe Arbeitsumfeld involviert. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich Stress entgegenwirken lässt. Der erste Schritt zum Stressmanagement besteht darin, sich der unterschiedlichen Einflussfaktoren, die auf eine Person einwirken, bewusst zu werden. Häufig zeigt sich, dass es nicht einen Faktor gibt, der das Gefühl „gestresst zu sein“ auslösen kann. Stattdessen kommen verschiedene Stressquellen zusammen und tragen gemeinsam zur Belastung bei. Das individuelle Augenmerk sollte daher zunächst auf der Analyse der jeweiligen Lebens- und Arbeitssituation liegen, mit dem Ziel, potenzielle Stressoren zu identifizieren sowie gezielt Ressourcen zu entwickeln. Des Weiteren unterstützen wir Organisationen, Schritte in Richtung Stressmanagement zu planen und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen.